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Nach der Bundestagswahl: Licht und Schatten

Die erste gute Nachricht ist: Die CDU wird die Regierung bilden. Die zweite gute Nachricht ist: Mit 53,3 Prozent der Wählerstimmen hat mir mein Wahlkreis sehr viel Vertrauen geschenkt. Ich konnte mich damit gegen den bundesweiten Trend rückläufiger CDU-Ergebnisse stemmen und auch in Nordrhein-Westfalen wieder das beste Erstimmen-Ergebnis einfahren. Für mich ist das auch eine Wertschätzung meiner bisherigen politischen Arbeit und darüber freue ich mich besonders. Es bestärkt mich darin, auch weiterhin klar zu meinen Überzeugungen zu stehen und meine Meinung zu äußern, auch dann, wenn es unbequem sein sollte.

Aus meiner Sicht gibt es jetzt für uns nichts schön zu reden: Die Flüchtlingskrise hat tiefe Spuren hinterlassen. Insbesondere die beiden Volksparteien haben viel Vertrauen verloren und es wird sehr schwer werden, dieses wieder zurückzugewinnen. Deshalb müssen wir uns wieder auf unsere Kernkompetenzen wie zum Beispiel die Innere Sicherheit konzentrieren. Den Grundstein dazu werden wir schon in den kommenden Wochen legen müssen. Im nächsten Koalitionsprogramm muss unsere Handschrift klar erkennbar sein.