Dom, Paderborn
Der Dom wurde im 13. Jh. erbaut, wobei Vorgängerbauten in den Gesamtbau mit einbezogen wurden. Der Baustil reicht von der Romanik bis zur Gotik. Die fast 100 Meter lange, dreischiffige Hallenkirche hat zwei Querhäuser. Die bis unter die Vierung reichende Hallenkrypta ist mit 32 Metern Länge und 12 Metern Breite eine der größten Krypten Deutschlands. In ihr werden die Reliquien des hl. Liborius aufbewahrt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem das Paradiesportal (vor 1240), die Pietá (um 1380), der gotische Hochaltar (spätes 15. Jh.), die Doppelmadonna (um 1480), das monumentale Grabmal des Fürstbischofs Dietrich IV. von Fürstenberg († 1618), und eine Kanzel im Régence-Stil (1736). Im Kreuzgang des Doms findet man das berühmte Drei- Hasen-Fenster aus dem 16. Jahrhundert, in dem drei springende Hasen mit drei Ohren dargestellt sind. Es ist eines der Wahrzeichen Paderborns.