Lichtenau-Atteln

Zu den ältesten erhaltenen Zeugnissen menschlicher Besiedlung gehören die Steinkammergräber aus der Neusteinzeit (ca. 5.000 Jahre v. Chr.). Auch im Paderborner Land gibt es eine große Anzahl von Hünen- und Steinkammergräbern. Sieben solcher Gräber finden sich im reizvollen Altenautal, davon zwei in Henglarn und zwei in Atteln. Ein besonders imposantes Beispiel befindet sich am Ortsausgang Atteln in Richtung Husen, nur etwas abseits der Landstraße gelegen. Hierbei handelt es sich um ein Grabdenkmal aus Kalksteinplatten und -blöcken. Dieses Grab wurde im 3. Jh. v. Chr. erbaut. Inzwischen ist es restauriert und archäologisch-pädagogisch aufgearbeitet worden. 1980 wurden am Nordende Wandund Deckensteine ergänzt und so mit der ursprünglich vorhandenen Erdhügelummantelung teilrekonstruiert, die eine Gesamtlänge von 30 m aufweist. Schaubilder informieren über die Entstehungszeit und die Hintergründe derartiger steinzeitlicher Grabanlagen, die aufs Anschaulichste belegen, dass das Tal der Altenau bereits sehr früh relativ dicht besiedelt war.
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