Burgruine Ringelstein mit Hexenkeller, Büren-Harth

Hoch über dem Tal der Alme liegt das Dorf Harth mit der Burgruine Ringelstein. Die Zeit der Erbauung der Burg Ringelstein ist ungewiss. Erst eine Urkunde aus dem Jahr 1409 spricht von ihr. Die Burg wird in der älteren Literatur als Jagdhaus der „Edelherren von Büren“ erwähnt und müsste daher um 1200 erbaut worden sein. Ein aus dem Jahre 1574 stammendes Inventarium der Burg Ringelstein weist nach, dass damals 12 Kammern, ferner 1 Eier-, 1 Wein- und 1 Fleischkeller, 1 Küche, 1 Brau- und Backhaus, sowie 1 Reisigenstall und 1 Kornboden vorhanden waren. Im 30jährigen Krieg war diese Burg Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse. Zeugnisse dieser Prozesse finden sich im dazugehörigen Hexenkeller. So sind hier im Jahre 1631 innerhalb von 4 Wochen 50 Personen als Hexe verurteilt und verbrannt worden. Führungen nach Vereinbarungen.
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